Newcastle Krankheit in Europa auf dem Vormarsch

Newcastle Krankheit in Europa auf dem Vormarsch 
Aufgrund erneuter Ausbrüche der Newcastle Disease in den vergangenen Wochen (Belgien aktuell 13, davon 11 in Hobby-Hühnerhaltungen und 2 in kommerziellen Haltungen und in den Niederlanden) wurden wir vom StMUV auf die bestehende Impfverpflichtung für Hühner- und Truthühnerbestände gemäß Geflügelpest-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20.12.2005 (BGBL. I S. 3538) hingewiesen.
Die Novellierung der Geflügelpestverordnung in Bezug auf die Newcastle-Krankheit hat auch Auswirkung auf die Impfintervalle: Der Schutzzeitraum verkürzt sich von 3 Monaten auf 6 Wochen, sofern die Impfung über das Trinkwasser vorgenommen wurde, was wohl bei der Mehrzahl unserer Züchter der Fall sein wird.
Regelmäßige Impfungen von Hühnern und Truthühnern gegen Newcastle Desease ist Pflicht und die Impfungen müssen in einem Impfbuch nachgewiesen werden !
In Deutschland besteht eine Impfpflicht für Hühner und Truthühner gegen die anzeigepflichtige Newcastle Desease (ND), auch atypische Geflügelpest genannt. Daran sei seitens des VBR erinnert.
Die ND ist eine hochansteckende Viruskrankheit von Hühnern und Truthühnern (Puten). Aber auch andere Vogelarten sind für ND empfänglich und können das Virus in sich tragen, verbreiten und unter Umständen auch selbst erkranken. Vorbeugend müssen deshalb alle Geflügelhalter – auch Hobbyhalter – ihre Tiere regelmäßig (alle 6 Wochen!) gegen ND impfen. 
Die Impfung ist in solchen Abständen zu wiederholen, dass im gesamten Bestand eine ausreichende Immunität aller Tiere gewährleistet wird. Die Impfhäufigkeit wird vom Impfstoffhersteller vorgegeben. Über die durchgeführten Impfungen ist ein Nachweis zu führen. Zuwiderhandlungen gegen die Impfpflicht und fehlende Nachweisführung können als Ordnungswidrigkeit mit Geldbuße geahndet werden. Darüber hinaus können bei Auftreten eines Tierseuchenausbruchs auch Regressforderungen anfallen, wenn die Tierhalter ihrer Impfpflicht nicht nachgekommen sind. Die Infektion eines gesunden Geflügelbestandes mit dem Virus erfolgt meist über den direkten Kontakt mit infizierten Tieren, beispielsweise beim Zukauf von Tieren mit unbekanntem Gesundheits- bzw. Impfstatus. Weitere Übertragungsmöglichkeiten bestehen beim Kontakt mit Geflügelabfällen, Geräten, Futter, Einstreu und Menschen. Ergänzend wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass die Haltung von Hühnern, Puten und Tauben, auch Wassergeflügel, Fasanen, Perlhühnern, Rebhühnern, Wachteln und Laufvögeln beim zuständigen Veterinäramt anzuzeigen ist.
Auch komplette Taubenbestände müssen gegen Paramyxovirusinfektionen geimpft werden.

Quelle: Bayerischer Landesverband der Geflügelzüchter

Stallpflicht in Bayern gelockert!

 

Die wegen der Vogelgrippe erlassene allgemeine Stallpflicht ist wieder gelockert.

 

Ab sofort (16.03.17) gibt es nur noch örtlich begrenzte Aufstallungspflicht falls ein Nachweis der Geflügelpest vorliegt, teilte das Umweltministerium mit. Damit seien bis auf weiteres auch wieder Ausstellungen und Märkte erlaubt.

 

Quelle: BR Text, Seite 171 vom 16.03.17 

 

  

VO für Kleinbetriebe und Hobbyzüchter
VO über besondere Schutzmassnahmeregeln
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Register Zu- und Abgänge Geflügel und Be
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Geflügelpestverordnung 2016
Geflügelpestverordnung 2016.pdf
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Marktgemeinde Marktzeuln
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